Samstag, 15. September 2012

Rezension: Wir beide, irgendwann - Jay Asher und Carolyn Mackler

(c) beim Verlag

 Klappentext

"Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ..."




Erschienen: August 2012
Verlag: cbt/Randomhouse
Seiten: 400
Preis: Gebunden: 17,99€
          Kindle: 13,99€

Reihe: /

 

Aufmachung


Ich gebe zu, ich mochte das Cover zu erst gar nicht. Ich weiß nicht einmal warum. Als ich es zuerst dachte ich nur: Das kaufst du dir nicht. Habe ich dann schließlich doch. (Gibt es einen Fachbegriff für Büchersucht?)
Jedoch finde ich es jetzt doch ansprechend. Die Farben sind erstmal total schön, auch wenn diese nicht viel mit dem Inhalt zu tun haben, beschreiben die kleinen Figuren den Inhalt ein wenig und es passt zum Titel.

Zum Buch


Puh. Ich muss einfach vorne weg sagen: Ich fande die Idee einfach super! Eine Möglichtkeit in die eigene Zukunft zu blicken, sie mit jeder Kleinigkeit verändern zu können..wie soll man damit umgehen?
Emma hat genau dieses Problem. Mit ihrem neuen Computer und einer CD-Rom ist die plötzlich in der Lage ihre Zukunft und die von allen ihren Freunden zu sehen. Sie weiß was sie werden, wen sie heiraten und das alles über Facebook. 
Dieses Geheimnis teilt sie nur mit ihrem emaligem besten Freund Josh. Die beiden sehen als Teenager, was sie später einmal tun werden und das wirkt sich natürlich belastend aus. Ich fande die beiden Hauptcharaktere sehr angenehm. Zwar nicht außergewöhnlich und eher etwas stereotypisch, aber sie haben nicht genervt und ich konnte ihre Handlungen immer nachvollziehen.
Zum Beispiel, dass Emma versucht ihre Zukunft zu verändern, weil sie unglücklich erscheint. Würde so nicht jeder handeln? Josh fühlt sich durch seine 'Weissagung' dazu verpflichtet mit einem Mädchen zusammenzukommen bzw. ihr näher zu kommen. Für mich auch total verständlich. Die Nebencharaktere fande ich nett. Zwar wieder nichts besonderes, aber sympatisch und ich wollte auch wissen, was aus ihnen wird.
Der Schreibstil war einfach und leicht zu lesen, was es kaum möglich machte einmal aufzuhören. Zwar triefte das Buch nicht vor Spannung, aber ich konnte es trotzdem nie weggelegen, da ich immer wissen wollte, was die beiden machen werden und wie sie damit ihre Zukunft beeinflussen. Das Buch ist abwechselnd aus Joshs und Emmas Sichtweise geschrieben. Dies fande ich in keiner Weise störend und eigentlich nur fördernd.
Das Buch zeigt besonders gut, dass man im Jetzt lebt und man sich vielleicht nicht zu sehr mit der Zukunft auseinander setzten sollte, da sich alles ändern kann. 

Leider kann ich dem Buch trotzdem nicht die volle Punktzahl geben, da ich die Charaktere und den Handlungsausgang einfach zu normal fande, als das es mich umgehauen hätte.

  4 von 5 Bücherwürmern


1 Kommentar:

  1. Man, ich sehe überall diese Buch! Ich will es auch lesen ;D

    lg, gina

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